Weiter nach Rumänien

Heute war ein eindrucksvoller Tag auf meiner gerade begonnenen Weltreise.

Nach einer erholsamen Nacht auf einer Fischfarm in Ungarn habe ich gegen Mittag die Grenze nach Rumänien überquert …

Europa kann so anders sein als wir es gewohnt sind mit unserem Mitteleuropäischen Anspruch. Noch nie habe ich in Europa soviel Armut und Elend gesehen wie auf den ersten Kilometern hier in Rumänien. Dagegen war der Norden Portugals, den ich vor ein paar Jahren mit dem Postauto bereist habe, prächtig entwickelt.

Der Zustand mancher Gebäude und Menschen hier in Rumänien ist erschreckend. Manche Straßenabschnitte erfordern höchste Konzentration und beste Fahrwerkstechnik.

Abseits der Hauptstraßen ist dieses Land wunderschön und die Menschen machen es sich mit dem wenigen was Sie besitzen wunderschön. Tolle Gärten, schöne mit viel Liebe zum Detail gestaltete Häuser und deutlich weniger überfahrene Hunde findet man abseits der Hauptrouten.

Es ärgert mich sehr, dass die Bürokratie mich zwingt hier durch zu eilen. Leider ist mein Fahrplan durch den Iran und die folgenden Länder auf dem Weg nach Indien durch Visumsbestimmungen zeitlich straff organisiert.

Hierher werde ich sicher zurückkehren und mir alles genauer und mit mehr Ruhe anschauen. Ich freue mich auf weitere Kilometer in Transsilvanien am morgigen Tag…

Heiko Gantenberg